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Serviceorientierte Architektur (SOA)


Für viele Menschen ist es ganz normal, von ihrem Computer-Arbeitsplatz aus ein lokales Programm zu starten, sich damit an einem Server anzumelden und danach transaktionsbezogen einzelne Aufgaben umzusetzen. Ebenso gehört es heutzutage vielerorts zum Alltag, direkt vom PC zu Hause etwa eine Reise zum traumhaften Ferienstrand zu buchen und diese bequem via Internet-Banking zu bezahlen. Wir verfolgen Online-Schnäppchen auf eBay™ und kommunizieren mittlerweile fast kostenlos via Skype™ mit Freunden und Bekannten in aller Welt. «Client-Server Architektur» lautet die Zauberformel hinter all diesen Anwendungstypen.

Die nächste Stufe der Prozess-, Informations- und Personenintegration hat jedoch längst ihren Einzug in den Alltag der Wirtschaftsinformatik gehalten. Es ist die Serviceorientierte Architektur (SOA). Machen Sie sich gefasst darauf: SOA ist mehr als ein kurzer Hype. Hier geht es um einen Paradigmenwechsel in der Systemarchitektur. Vielerorts wird SOA raffinierte Möglichkeiten bei der Vereinfachung von Prozessintegrationen eröffnen. Aus technischer Sicht wird die Sache aber nicht einfacher und wer diese Gefahren nicht kennt, der kann in seiner Organisation sehr rasch teure, wartungsintensive und wenig genutzte SOA Anwendungen anhäufen.

Nicht umsonst sind Fachliteratur und Internet voll von kritischen Anmerkungen. Man beachte daher die humorvolle Betrachtungsweise der hier eingefügten Grafiken:

© Geek and Poke

 

SOA steht für die Strukturierung und Nutzung verteilter Funktionalität, welche unterschiedliche Informationsquellen verbindet und von unterschiedlichen Besitzern verantwortet wird.

In einer SOA werden Prozesse durch die Erstellung spezifischer Anwendungen unterstützt. Diese Anwendungen wiederum nutzen einen oder mehrere Dienste* (Enterprise Services) aus einem oder mehreren Informationssystemen, dies bei Bedarf auch über Unternehmensgrenzen hinweg. Individuelle Anforderungen können in heterogenen Systemlandschaften effizient gemeistert und bedient werden. Sich kurzfristig ändernde Anforderungen können bei richtiger Anwendung und Berücksichtigung wichtiger organisatorischer und technischer Voraussetzungen äusserst flexibel und kostengünstig erfüllt werden.

Auch SOA kann kein Allheilmittel zur Lösung organisatorischer Schieflagen sein.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie Einsatzmöglichkeiten der Service-orientierten Architektur in Ihrem Unternehmen prüfen möchten:


Patrick Meier, Manager Business Development