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Mehr als Cloud:
Swiss Secure Hosting

Das souveräne SAP-Betriebsmodell von Innflow

Autor: Dzemal Paftali | Lesezeit: 6 Minuten

Kein direkter Zugriff mehr bei Produktionsproblemen. Kosten, die sich anders entwickeln als erwartet. Ein Betriebsmodell, das sich stärker an der Logik des Anbieters als an den Anforderungen des eigenen Unternehmens orientiert. Und kein belastbarer Exit-Pfad.

Dieses Worst-Case-Szenario lässt sich vermeiden, wenn du bei der Cloud-ERP-Evaluation die richtigen Fragen stellst.

In diesem Beitrag zeigen wir, welche vier Risiken in Cloud-Evaluationen oft unterschätzt werden und warum ein souveränes Betriebsmodell für viele Unternehmen die belastbarere Antwort ist.

Porträtbild von Dzemal Paftali
Schwarze Trennlinie

Cloud ERP ist nicht gleich Cloud ERP

Unter dem Begriff Cloud werden sehr unterschiedliche Betriebsmodelle zusammengefasst. Nicht jedes Cloud-Modell schafft dieselbe Transparenz, Wahlfreiheit und wirtschaftliche Steuerbarkeit. Mehrwert hat ein Cloud-Modell dann, wenn Kontrolle, Betriebsrealität und Nutzenversprechen zusammenpassen.
  • Public Cloud

    Die Infrastruktur wird von mehreren Unternehmen geteilt (Multi-Tenancy). Dies bedeutet hohe Standardisierung, aber auch Skalierbarkeit. Für klar standardisierbare oder weniger kritische Workloads kann das sinnvoll sein. Bei geschäftskritischen SAP-Systemen mit regulatorischen Anforderungen aber ist Vorsicht geboten.

  • Private Cloud

    Jedes Unternehmen nutzt eine dedizierte Umgebung, was theoretisch mehr Kontrolle bietet. Wichtig ist jedoch: Das tatsächliche Level an Kontrolle hängt stark vom gewählten Betriebsmodell ab.

    Auch in der Private Cloud sind Unternehmen oft an die technologische Roadmap, die Preislogik und die spezifischen Steuerungsmechanismen des jeweiligen Cloud-Anbieters gebunden, was die Flexibilität einschränken kann.

Swiss Secure Hosting ist im Kern eine Private Cloud, jedoch mit starkem Fokus auf Flexibilität und Souveränität.

Dein Unternehmen nutzt virtualisierte Infrastruktur in unseren Schweizer Rechenzentren unter Schweizer Eigentümerschaft. Im Zentrum stehen klare Verantwortung, operativer Durchgriff, dokumentierte Exit-Fähigkeit und ein Setup, das sich an den Anforderungen deines Unternehmens orientiert.

4 Risiken, die du im Blick haben musst

#1 Juristische Abhängigkeit

Der Serverstandort allein schützt dich nicht

Bei geschäftskritischen Systemen zählt nicht nur, wo der Server steht, sondern welchem Recht Anbieter, Betrieb und Zugriff unterstehen. Unternehmen mit Basis in den USA sind unter dem US Cloud Act zur Herausgabe von Daten verpflichtet, unabhängig vom physischen Standort des Servers.

Das erschwert die lückenlose Einhaltung des Schweizer Datenschutzrechts (revDSG) und führt zu einem persönlichen Haftungsrisiko für Verantwortliche bei Organisationsverschulden.

Für Governance, Auditfähigkeit und Compliance ist deshalb nicht nur der Standort entscheidend, sondern die rechtliche und organisatorische Kontrolle über das Betriebsmodell.

#2 Verlust an Steuerbarkeit

Standardisierung ist sinnvoll, bis sie deinen Wettbewerbsvorteil angreift

Standardisierung hat ihre Vorteile: reduzierte Komplexität, gesteigerte Effizienz, eine stabile Basis für Automatisierung. Kritisch wird sie dort, wo der operative Durchgriff sinkt, Anpassungen schwerer werden und sich das Zielbild stärker an der Anbieterlogik als an den Anforderungen des eigenen Geschäfts orientiert.

Welche Prozesse spiegeln deine Fertigungslogik, deine Qualitätsstandards, deine Kundenintegrationen wider? Welche Prozesse können standardisiert werden und welche machen den entscheidenden Unterschied? Diese Entscheidung sollte bei dir liegen.

#3 Point of No Return

Fehlende Portabilität schwächt deine Wahlfreiheit

Je stärker Lizenzmodell, Betriebsmodell, Integrationen und Prozesse an einen Anbieter gebunden sind, desto schwieriger wird ein späterer Wechsel.

Portabilität und Interoperabilität sind deshalb die Voraussetzungen, um deine zukünftige Wahlfreiheit und deinen Verhandlungsspielraum zu erhalten.

Keine Cloud-Strategie ohne Exit-Plan.

#4 TCO im Betrieb

Nicht der Einstieg zählt, sondern die Kostenrealität

Ob ein Modell wirtschaftlich trägt, zeigt sich nicht im Einstieg, sondern im laufenden Betrieb. Der geschäftliche Nutzen von Cloud entsteht nicht durch das Zielbild allein, und viele Unternehmen tun sich schwer, den vollen Wert ihrer Cloud-Transformation zu realisieren.

Für CFOs zählt deshalb die langfristige Kostenrealität, für CIOs die Frage, ob das Betriebsmodell die IT entlastet oder zusätzliche Abstimmung, Komplexität und Ressourcenbindung erzeugt.

Wie Swiss Secure Hosting diese Risiken adressiert

Unser Swiss Secure Hosting ist kein standardisiertes Cloud-Modell, sondern ein souveränes Betriebsmodell als Alternative zur Cloud-Abhängigkeit.

Der Unterschied beginnt beim Rahmen: Schweizer Hoheit, klare Verantwortung, ein dokumentierter Exit-Pfad und ein Setup, das Datenkontrolle, Innovation, operativen Durchgriff und wirtschaftliche Planbarkeit nicht gegeneinander ausspielt.

Der Unterschied zeigt sich aber auch im Betrieb. Viele Anbieter liefern Infrastruktur. Tragfähig wird ein Modell erst dort, wo Betrieb, Steuerung und applikationsnahe Verantwortung präzise zusammenspielen.

Wir verbinden genau diese Ebenen zu einem belastbaren Ganzen. Das Ergebnis ist kein Stückwerk, sondern ein Betriebsmodell, das Kontrolle erhält, interne Spezialisten entlastet und Kapazität für wertschöpfende Projekte zurückgewinnt.

Souveränität ist nicht das Gegenteil von Cloud

Die entscheidende Frage in einer Cloud-Evaluation ist, welches Modell auch morgen noch Wahlfreiheit, operativen Durchgriff, wirtschaftliche Steuerbarkeit und Innovation ermöglicht.

Vor jeder Entscheidung sollten deshalb fünf Fragen geklärt sein:

  • Bleibt unser Betriebsmodell rechtlich und organisatorisch souverän?
  • Behalten wir den operativen Durchgriff auf Betrieb, Eskalation und Veränderung?
  • Bleibt das Modell wirtschaftlich planbar? Nicht nur im Einstieg, sondern im laufenden Betrieb?
  • Schützt das Zielbild unsere Daten, unsere Integrationsfähigkeit und unseren Wissensvorsprung?
  • Bleiben Verantwortung, Governance und Auditfähigkeit klar oder werden sie diffuser?

Wenn du diese Fragen stellst, bewertest du nicht nur die Technologie, sondern auch die Tragfähigkeit des Betriebsmodells. Für geschäftskritische ERP-Systeme brauchst du ein Betriebsmodell, das Wahlfreiheit, operativen Durchgriff, planbare Kosten und einen glaubwürdigen Exit sichert.

Souveränität ist nicht das Gegenteil von Cloud.
Sie ist eine Voraussetzung dafür.

Stehst du vor der Frage, wie du deine SAP-Systeme modernisieren kannst, ohne Kontrolle und Innovationskraft zu verlieren?

Dann lohnt sich ein gemeinsamer Blick auf das Betriebsmodell. In einem kompakten Check analysieren wir gemeinsam deine Situation: wo du heute stehst und welches Betriebsmodell für deinen SAP-Betrieb Sinn macht.

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Senior Manager Business Development
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